(Graz) Das besetzte Haus „Lotta occupato“ wurde geräumt

Per Mail erhalten. Mehr Infos auf https://lottaoccupato.noblogs.org.


Am Montag, dem 29. Juni, wurde das besetzte Haus „Lotta occupato“ in Graz geräumt. Die Räumung wurde von Mitarbeitern einer Baufirma unter Unterstützung der Polizei durchgeführt. Auch der Eigentümer der Gebäude und des Grundstücks war vor Ort und verhielt sich äußerst arrogant und aggressiv.

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Für die am 16. Juni Festgenommenen. Botschaften, Solidaritätsaktionen und ein Spendenkonto zur Unterstützung unserer Gefährtinnen und Gefährten

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


Für die am 16. Juni Festgenommenen. Botschaften, Solidaritätsaktionen und ein Spendenkonto zur Unterstützung unserer Gefährtinnen und Gefährten [wird aktualisiert]

[24.06.2026]

ZUR ERMITTLUNG UND DEN DAMIT VERBUNDENEN VERHAFTUNGEN VOM 16. JUNI.

Solidarität aus der Romagna

… und es gibt so viele, viel zu viele, solche Morgen für so viele, viel zu viele Menschen, die in den Fleischwolf dieses makabren und widerlichen Theaters geworfen werden, das diese Herren Justiz nennen.

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Gedanken zur Razzia vom 16. Juni, Aufruf zur Mobilisierung vom 10. bis 12. Juli und Bankkonto für die Beschuldigten

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


Gedanken zur Razzia vom 16. Juni, Aufruf zur Mobilisierung vom 10. bis 12. Juli und Bankkonto für die Beschuldigten

EINIGE ÜBERLEGUNGEN UND EIN AUFRUF ZUR MOBILISIERUNG IN SOLIDARITÄT MIT DEN GEFÄHRT*INNEN, DIE BEI DER OPERATION AM 16. JUNI VERHAFTET UND UNTER ANKLAGE GESTELLT WURDEN

Lasst uns also vom 10. bis zum 12. Juli, im Vorfeld der erneuten Anhörung, unsere Solidarität mit unseren Gefährt*innen, die Geiseln des Staates sind, lautstark zum Ausdruck bringen!

Zehn Tage sind vergangen, seit Gefährt*innen in verschiedenen Teilen Italiens im Morgengrauen vom Klopfen der Bullen an den Türen und an den Barrikaden geweckt wurden; zehn Tage, seit das Bencivenga mit Zement versiegelt wurde; zehn Tage, in denen wenig geschlafen, viel geflucht, nachgedacht und reflektiert wurde.

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Verhaftungen von Anarchistinnen und Anarchisten in Italien, Aktualisierung 28.06.

Wir teilen die aktualisierten Adressen:

Stefano Marri
Pietro Rosetti

Casa Cirondariale de Terni
Strada delle Campore 32
05100 Terni (TR)

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Die Schuld, Anarchistinnen und Anarchisten zu sein: Acht wegen Terrorismus in Italien festgenommen

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Die Schuld, Anarchistinnen und Anarchisten zu sein: Acht wegen Terrorismus in Italien festgenommen

25. Juni 2026

Artikel über die anti-anarchistische Operation vom 16. Juni in Italien, entnommen aus der Tageszeitung „Il manifesto“ vom 16.06.2026

Wow! Die Anklagepunkte: Anschläge auf Eisenbahnstrecken und Aktionen im Namen von Cospito. Achtzehn Hausdurchsuchungen in ganz Italien. Aufzeichnungen von Treffen und abgehörte Telefongespräche, aber die operativen Pläne für die Anschläge fehlen.

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Razzia gegen Anarchistinnen und Anarchisten in Rom und anderswo. Adressen der festgenommenen Gefährtinnen und Gefährten

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


16. Juni 2026, Razzia gegen Anarchistinnen und Anarchisten in Rom und anderswo. Adressen der festgenommenen Gefährtinnen und Gefährten

Wir haben das hier erhalten und verbreiten es weiter:

Seit etwa 5 Uhr morgens am 16. Juni 2026 läuft die x-te repressive Operation, von der zahlreiche anarchistische Gefährtinnen und Gefährten in verschiedenen Teilen der Halbinsel betroffen sind. Der vorgeworfene Straftatbestand ist die Bildung einer Vereinigung mit terroristischem Zweck (Art. 270 bis). Die Vereinigung soll im Zusammenhang mit einigen Sabotageakten stehen, die anlässlich der Verwüstung der Gebiete um Mailand und Cortina, auch bekannt als Olympische Winterspiele, begangen wurden.

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Os Cangaceiros – Ein Verbrechen Namens Freiheit

„Wenn wir die Banken plündern, dann deshalb, weil wir erkannt haben, dass das Geld der Hauptgrund all unsres Elends ist. Wenn wir die Fenster einschlagen, dann nicht, weil das Leben teuer ist, sondern weil die Waren uns davon abhalten, um jeden Preis zu leben. Wenn wir die Maschinen zerstören, dann nicht aus dem Wunsch, die Arbeit zu beschützen, sondern um die Lohnsklaverei anzugreifen. Wenn wir die Polizei angreifen, dann nicht, um sie aus unseren Vierteln zu jagen, sondern um sie aus unseren Leben zu vertreiben. Das Spektakel würde uns gerne fürchterlich aussehen lassen. Wir versuchen viel schlimmer zu sein.“

[Ein Plakat aus dem Milieu von Os Cangaceiros, Anfang der 1980er]

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Thesen zum Konzept der Räte

Hier gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Thesen zum Konzept der Räte

Diese Thesen wurden im Herbst 2019 verfasst – vor der Pandemie, den Aufständen, der aktuellen Krise –, doch die darin behandelten Fragen sind angesichts dieser weltgeschichtlichen Ereignisse nur noch dringlicher geworden. Da die proletarische Praxis die theoretische Diskussion über die Kommunisierung neu belebt hat, erscheint es nun angebracht, diesen Beitrag zu veröffentlichen.

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Paul Mattick. 1935 Die Lenin-Legende

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Paul Mattick. 1935 Die Lenin-Legende

Veröffentlicht in International Council Correspondence, Band 2, Nr. 1, Dezember 1935, und nachgedruckt in Western Socialist, Band 13, Nr. III, Januar 1946. 1978 wurde der Text in Paul Matticks Anti-Bolshevik Communism (Merlin Press, London, 1978;) veröffentlicht.

Je gelber und ledriger die Haut des mumifizierten Lenin wird und je höher die statistisch ermittelte Besucherzahl des Lenin-Mausoleums steigt, desto weniger interessieren sich die Menschen für den echten Lenin und seine historische Bedeutung. Immer mehr Denkmäler werden zu seinem Gedenken errichtet, immer mehr Filme gedreht, in denen er die zentrale Figur ist, immer mehr Bücher über ihn geschrieben, und die russischen Konditoren modellieren Süßigkeiten in Formen, die seine Gesichtszüge tragen. Und doch entspricht die Verblassung der Gesichter auf Lenins Schokolade der Unklarheit und Unwahrscheinlichkeit der Geschichten, die über ihn erzählt werden. Auch wenn das Lenin-Institut in Moskau seine gesammelten Werke veröffentlicht, haben diese neben den fantastischen Legenden, die sich um seinen Namen ranken, keine Bedeutung mehr.

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Die Massen und die Avantgarde – Paul Mattick

„Living Marxism“ war der Nachfolger von „The International Council Correspondence“. „The International Council Correspondence“ war eine links- und rätekommunistische Zeitschrift, die in Chicago von der United Workers Party herausgegeben wurde, einer Abspaltung der Proletarian Party. Sie erschien von 1934 bis 1938 monatlich und wurde von Paul Mattick herausgegeben; 1938 änderte sie ihren Namen in Living Marxism und 1942 erneut in New Essays. Karl Korsch, Anton Pannekoek, Max Nomad, Daniel Guérin, Otto Rühle, Dwight Macdonald und Victor Serge schrieben ebenfalls Beiträge

Warum die Parteien und Gewerkschaften/Syndikate Hindernisse sind, die es zu überwinden gilt – und die Notwendigkeit der Selbstorganisation der Arbeiterklasse. Von uns übersetzt.


Die Massen & die Avantgarde

(Paul Mattick – 1938)

Seit dem Ende des Weltkriegs vollziehen sich ökonomische und politische Veränderungen mit verwirrender Schnelligkeit. Die alten Vorstellungen in der Arbeiterbewegung haben sich als fehlerhaft und unzureichend erwiesen, und die Organisationen der Arbeiterklasse bieten ein Bild der Unentschlossenheit und Verwirrung.

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