Neues zu den anarchistischen Gefangenen Mpe, Dilan & Pablo – 1. Mai 2026 (Indonesien)

Auf dark nights gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Neues zu den anarchistischen Gefangenen Mpe, Dilan & Pablo – 1. Mai 2026 (Indonesien)

Veröffentlicht am 22.07.2026

Update: Am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, beginnt vor dem Bezirksgericht Bandung der erste Prozess gegen die anarchistischen Gefangenen aus der „Mayday 2026 Bandung“-Gruppe, nämlich Mpe, Dilan und Pablo.

Die inhaftierten Anarchistinnen und Anarchisten wurden in den Tagen nach der 1.-Mai-Demonstration in Bandung festgenommen. Ihnen werden Ausschreitung und böswillige Zerstörung öffentlicher Einrichtungen vorgeworfen, nachdem es am 1. Mai 2026 an der Jalan Cikapayang (Kreuzung Cikapayang-Pasupati) in Bandung zu einem Zusammenstoß gekommen war, bei dem die Polizei angegriffen wurde.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Repression/Knast, Texte | Kommentare deaktiviert für Neues zu den anarchistischen Gefangenen Mpe, Dilan & Pablo – 1. Mai 2026 (Indonesien)

(Griechenland) Gefährt*innen festgenommen wegen des Brandes in der Marfin-Bank im Jahr 2010, bei dem drei Arbeiter*innen ums Leben kamen

Gefunden auf informativo anarquista, die Übersetzung ist von uns.


(Griechenland) Gefährt*innen festgenommen wegen des Brandes in der Marfin-Bank im Jahr 2010, bei dem drei Arbeiter*innen ums Leben kamen

Am 5. Mai 2010 wurde in Griechenland ein Generalstreik ausgerufen. Während der großen Demonstration, die durch die Straßen von Athen zog, kam es zu Angriffen auf staatliche und kapitalistische Einrichtungen, Zusammenstößen mit der Polizei und einem Versuch der Demonstranten, ins Parlament einzudringen.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Griechenland, Repression/Knast, Texte | Kommentare deaktiviert für (Griechenland) Gefährt*innen festgenommen wegen des Brandes in der Marfin-Bank im Jahr 2010, bei dem drei Arbeiter*innen ums Leben kamen

Anarchisten aus Spanien und Kuba auf der Internationalen Konferenz in Chicago (1893)

Gefunden auf ser historico, die Übersetzung ist von uns.


Anarchisten aus Spanien und Kuba auf der Internationalen Konferenz in Chicago (1893), von Fran Fernández

„In den letzten zwölf Monaten haben sich in den Vereinigten Staaten mehr als 13.000 Menschen das Leben genommen – Armut und das Leid durch Arbeitslosigkeit waren die einzigen Ursachen. In Philadelphia sind laut Polizeiberichten zudem mehr als 50.000 Männer ohne Arbeit. Ein Telegramm aus Chicago berichtet, dass 2.000 Menschen am Verhungern sind und dass es mehr als 15.000 gibt, die weder etwas zu essen noch ein Dach über dem Kopf haben. Eine kapitalistische Dame hat zwei Häuser gemietet, die früher als Werkstätten dienten: Dort übernachten nachts, zusammengepfercht wie Sardinen, mehr als 1.500 dieser Unglücklichen“

Berlin, Bertha. „Bien Venido” (Willkommen). In: La Alarma (Havanna), 10.01.1894, S. 3.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Texte | Kommentare deaktiviert für Anarchisten aus Spanien und Kuba auf der Internationalen Konferenz in Chicago (1893)

DIE SPANISCHSPRACHIGEN ANARCHISTEN IN DEN USA UND DIE ZEITUNG EL DESPERTAR AUS BROOKLYN (1891–1902)

Von uns übersetzt.


DIE SPANISCHSPRACHIGEN ANARCHISTEN IN DEN USA UND IHRE TRANSNATIONALEN NETZWERKE. DIE ZEITUNG EL DESPERTAR AUS BROOKLYN (1891–1902)

Susana Sueiro Seoane

Zusammenfassung

Dieser Text geht von der Prämisse aus, dass die anarchistische Bewegung nur dann in ihrer ganzen Dimension und Komplexität verstanden werden kann, wenn man sie als transnationales Netzwerk betrachtet, das sich über viele Länder auf verschiedenen Kontinenten ausbreitete. Der transnationale Charakter des Anarchismus betrifft auch seine Publikationen, die einen enormen Austausch verzeichneten – oft von einer Seite des Atlantiks zur anderen – und die verschiedenen nationalen anarchistischen Bewegungen in Europa und Amerika miteinander verbanden. Das gilt auch für die Zeitung El Despertar aus Brooklyn, deren Einfluss weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinausreichte. Dieser Text ist ein Versuch, die Verbindungen und das enge Netzwerk der hispanischen Anarchisten in den USA ans Licht zu bringen – sowohl zwischen Gruppen als auch zwischen einzelnen Individuen –, wobei der Fokus auf der Figur von Pedro Esteve liegt, der drei Jahrzehnte lang, beim Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert, in den spanischen, italienischen und kubanischen Arbeitermedien der USA eine immense Agitations- und Propagandaarbeit leistete, vor allem über die Zeitungen, die er herausgab oder in deren Redaktion er die Schlüsselfigur war.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Texte | Kommentare deaktiviert für DIE SPANISCHSPRACHIGEN ANARCHISTEN IN DEN USA UND DIE ZEITUNG EL DESPERTAR AUS BROOKLYN (1891–1902)

Sozialer- und Klassenantagonismus in Griechenland (1975–1985)

Von uns übersetzt.


(Uruguay) Círculo Anárquico Villa Española.

Sozialer- und Klassenantagonismus in Griechenland (1975–1985)

Nichts entsteht aus dem Nichts – die griechische anarchistische Bewegung stand in letzter Zeit im Fokus aller. Leider auch für die Repressionsapparate. Dass sie nun im Gespräch ist, liegt nicht nur an den langen Haftstrafen und der extremen Repression, die sie erdulden musste, sondern auch an den Kämpfen, die sie geführt hat, an denen sie sich beteiligt und die sie vorangetrieben hat. Die Taktiken der Gefährten und ihr Mut haben uns alle in letzter Zeit dazu gebracht, unsere Aufmerksamkeit auf sie zu richten. Als Teil der jüngsten großen Aufstände im griechischen Staat hat sich die anarchistische Bewegung nicht nur als heterogen, sondern auch als sehr geschickt erwiesen und den Liebhabern der konformistischen Ruhe einmal mehr gezeigt, wie man konsequent ist.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Texte | Kommentare deaktiviert für Sozialer- und Klassenantagonismus in Griechenland (1975–1985)

Mehr Proletariat und weniger Totenanzeigen: Vom Ende der Arbeiterklasse bis zu ihrem Wiederaufbau

Gefunden auf portal oaca, die Übersetzung ist von uns. Dieser Text von Agustín Guillamón öffnet viele interessante und wichtige Fragen die in der Debatte und in der Praxis überprüft werden müssen. Dort wo das Proletariat als tot, oder nicht-existent erklärt wurde, gibt Guillamón antworten auf diese falsche Position und unterstreicht wieder, sowie andere weltweit auch, die Gründe warum die Klassenfrage enormer Bedeutung ist und für die Abschaffung des Kapitalismus und aller Staaten-Nationen zentral ist.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Agustín Guillamon, Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Kritik Staat, Kapital und Krise, Texte | Kommentare deaktiviert für Mehr Proletariat und weniger Totenanzeigen: Vom Ende der Arbeiterklasse bis zu ihrem Wiederaufbau

Faschismus und Antifaschismus

Gefunden auf der Seite von Grupo Germinal, die Übersetzung ist von uns. Dieser Text der schon einige Jahr alt ist und eine Kritik und – wenn auch kurze – Analyse macht die die damalige (auch heute noch) Situation im Spanischen Staat beschreibt, ist erschreckend identisch zu die Situation in der BRD wenn man anstatt PP, von der CDU, anstatt PSOE, von der SPD, anstatt von Podemos, von der PdL, anstatt Vox, der der AfD, sprechen würde.

Die (radikale) Linke des Kapitals in der BRD stellt den alt bewahrten falschen Antagonismus zwischen Demokratie versus Faschismus auf, sie will den hiesigen kapitalistischen Standort vor der AfD ‚retten‘. Es soll revolutionär klingen, ist aber nicht anderes als eine weitere Leiche im Maul. Kritisiert werden nicht die Sachzwänge die jeder (radikalen) Linken des Kapitals genauso vorliegen, wie dem sogenannten Antagonismus (der keiner ist), den sie vermeintlich bekämpfen. Podemos hat dies in Spanien schnell verstanden als es darum ging die Souveränität und den kapitalistischen Standort (Nation-Staat) zu schützen und befehligte auf Proletarier an der Grenze zu Marokko zu schießen, die diese illegal überqueren wollten. Nirgendwo ist es anders, dass sind die Sachzwänge jedes Staates, als Verwaltungsapparate der kapitalistischen Ordnung.

Kampf dem Kapitalismus bedeutet gegen jeden Staat-Nation (ob links oder rechts) zu kämpfen, egal ob diese sich als sozialistisch, oder sogar als libertär bezeichnen (wie im Falle vom Staat namens Rojava)


Faschismus und Antifaschismus

Agustín Guillamón

8. Juni 2022

(…) für einen Revolutionär, insbesondere wenn er Anarchist ist, nicht darum geht, für die Verteidigung der bourgeoisen Demokratie gegen den Faschismus zu kämpfen, sondern gegen den kapitalistischen Staat, sei er demokratisch oder faschistisch. Dominique Attruia. Vom revolutionären Kampf zur antifaschistischen Union sacrée.1

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Agustín Guillamon, Kritik am Antifaschismus, Texte | Kommentare deaktiviert für Faschismus und Antifaschismus

Das Interview mit Durruti, das es nie gab, und der Satz, den er nie gesagt hat

Gefunden auf der Seite von Grupo Germinal, die Übersetzung ist von uns.


Das Interview mit Durruti, das es nie gab, und der Satz, den er nie gesagt hat

Agustín Guillamón

Barcelona, 23. April 2022

Denn bitter ist die Wahrheit / ich will sie aus meinem Mund herausbringen

Und wenn sie die Seele mit Galle berührt / ist es Torheit, sie zu verbergen

Francisco de Quevedo


1. Das Interview mit Durruti, das es nie gab

1963 veröffentlichte die Universität Toronto die Forschungsarbeit von Ross Harkness über Leben und Werk des Chefredakteurs des The Star aus Toronto, J. E. Atkinson, der die Leitlinien der Zeitung vorgab. Seine Arbeit befasst sich indirekt mit dem Korrespondenten dieser Zeitung in Paris, nämlich dem Journalisten Pierre Van Paassen.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Spanische Revolution 1936, Texte | Kommentare deaktiviert für Das Interview mit Durruti, das es nie gab, und der Satz, den er nie gesagt hat

Fluchtpunkte in der Arbeiterkultur

Irgendwo gefunden. Von uns übersetzt.


Fluchtpunkte in der Arbeiterkultur

Von Miguel Amorós

Um die Bedeutung der Agrupación de los Amigos de Durruti im revolutionären Krieg in Spanien zu verstehen, muss man sie in den Kontext einer grassierenden Konterrevolution einordnen, die verschiedene anarchosyndikalistische Militanten mit langjähriger Erfahrung und bewährtem Mut vor eine radikale Entscheidung stellte: Entweder den Komiteen ihrer Organisation zu gehorchen, die anordneten, nicht auf Angriffe zu reagieren, oder sich offen den konterrevolutionären Kräften entgegenzustellen. Ausgehend von der revolutionären Entschlossenheit und der menschlichen Größe dieser proletarischen Kämpfer lässt sich der Kern der letzten Arbeiterrevolution, die vom 19. Juli 1936 bis zum 8. Mai 1937 dauerte, leicht beleuchten. Wir haben uns auf neun Biografien beschränkt, zu denen man noch weitere hinzufügen könnte – etwa die bereits veröffentlichten von Jaime Balius und Joaquín Pérez Navarro –, ohne damit den Fundus erschöpft zu haben. Die CNT und der Anarchismus waren eine unvergleichliche Quelle von Persönlichkeiten, die sich voll und ganz der Sache der Freiheit und der sozialen Gerechtigkeit – der Sache des Proletariats – verschrieben hatten und von ihren Feinden als „unbeherrschbar“ bezeichnet wurden. Dieses Stigma war eine unfreiwillige Hommage, die die Konterrevolution jenen Revolutionären zollte, die sich der Kontrolle der bourgeoisen und stalinistischen Institutionen entzogen. Wenn die Geschichte eine falsche Wendung nahm, war das nicht ihre Schuld. Alle antihistorischen Kräfte haben sich verschworen, damit es so kam – vom faschistischen Konglomerat bis hin zum republikanischen Mörtel. Die Bourgeoisie hat alle Trümpfe ausgespielt, um in extremis zu gewinnen. Die Veröffentlichung dieses bescheidenen Buches beweist, dass dieser Sieg nicht vollständig war.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Miguel Amorós, Spanische Revolution 1936, Texte | Kommentare deaktiviert für Fluchtpunkte in der Arbeiterkultur

Alle von den Ermittlungen betroffenen Gefährtinnen und Gefährten sind wieder frei!

Gefunden auf il rovescio, ist schon mehrere Tage alt.


Aktion vom 16. Juni: Alle von den Ermittlungen betroffenen Gefährtinnen und Gefährten sind wieder frei!

Wir freuen uns sehr zu erfahren, dass Micol, Nico, Bibi, Arnau, Stefano, Luna und Giulia – also die Gefährtinnen und Gefährten, die während der anti-anarchistischen Razzia am 16. Juni wegen § 270-bis festgenommen wurden – vom Berufungsgericht freigelassen wurden, das den Vorwurf der Vereinigung als unbegründet erachtete.

Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Italien, Repression/Knast, Texte | Kommentare deaktiviert für Alle von den Ermittlungen betroffenen Gefährtinnen und Gefährten sind wieder frei!