Vom Marxismus zum Anarchismus (1946)

Hier ein weiterer Text von André Prudhommeaux, die Übersetzung ist von uns.


Vom Marxismus zum Anarchismus (1946)

Es ist nie ohne Überraschung, wenn Marxisten sehen, dass einer der ihren sich zum Anarchisten erklärt. Und es geschieht nicht ohne Zögern und Misstrauen, dass die Gefährten bereit sind einen als den ihren zu akzeptieren, der ein „Politiker“, ein „Autoritärer“ ist, der mit seiner Ideologie gebrochen hat. Marxisten haben gelernt, die anarchistische Utopie als ein rudimentäres, vereinfachtes, infantilistisches und naives Bestreben zu betrachten. Weiterlesen →

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Riccardo d’Este, Der Krieg und seine Kehrseite

Gefunden auf edizioni anarchismo, die Übersetzung ist von uns. Hierbei handelt es sich um den Text von Riccardo d´Este, La guerra e il suo rovescio (Der Krieg und seine Kehrseite), der 1991 veröffentlicht wurde. Im Anhang ist ein Text von Alfredo Bonanno, La guerra e la pace (Der Krieg und der Frieden), den wir am 06.05.2022 veröffentlicht haben. Einerseits fahren wir in unserer Reihe von Texten gegen den Krieg fort, anderseits graben wir diesen Text aus mehreren Gründen aus. Nämlich ordnet dieser, wie viele andere auch, den Krieg und seine Rolle in der kapitalistischen Gesellschaft ein.


Riccardo d’Este, Der Krieg und seine Kehrseite

Einleitende Anmerkung

Gegen den Krieg an erster Stelle. Und gleich danach gegen den Frieden, wenn mit Frieden die ideale Bedingung dafür gemeint ist, dass die Ausbeutung weiterhin auf den Elenden herumtrampelt und die Ausbeuter mästet. Daher für den sozialen Krieg, für die Konfrontation auf Leben und Tod mit denen, die uns ersticken, mit denen, die ihren eigenen Besitz an materiellen Ressourcen zur Bedingung machen, um die Ausgeschlossenen in ihrem prekären Zustand als Sklaven zu halten, die der Herrschaft und Kontrolle unterworfen sind. Weiterlesen →

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Eine anarchistische Kritik an der Demokratie

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Eine anarchistische Kritik an der Demokratie

In diesem Beitrag stellen Moxie Marlinspike und Windy Hart eine anarchistische Kritik der Demokratie vor. Ihre Kritik erstreckt sich auf die Demokratie in all ihren verschiedenen Formen und umfasst die Entfremdung, die Logik der kontextlosen Entscheidungsfindung, die Reduzierung von Ideen auf Meinungen und die nahezu universelle Akzeptanz der „Mehrheitsregel“. Außerdem wird erörtert, warum die Demokratie so gut darin ist, sich selbst zu reproduzieren, und wie sich das auf unser Leben auswirkt. Weiterlesen →

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Demokratie – Monsieur Dupont

Gefunden auf libcom.org, die Übersetzung ist von uns.


Demokratie – Monsieur Dupont

Ursprünglich veröffentlicht in ‚Anarchy: A Journal of Desire Armed‚ #60, Herbst/Winter 2005-06, Vol. 23, No. 2.

„Jedes Mal, wenn ein Anarchist sagt: „Ich glaube an die Demokratie“, fällt irgendwo eine kleine Fee tot um.“ JM Barrie (Peter Pan 1928)

Die schuldbeladenen, doppelt überprüfenden Grundsätze der Demokratie plagen alle Fragmente radikaler Meinungen wie ein Dunstschleier spätsommerlicher Mücken, aber das Milieu der Anarchistinnen und Anarchisten scheint besonders anfällig dafür zu sein, diese lästige Heimsuchung zu tolerieren, ja sogar zu umarmen… Weiterlesen →

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(Ecuador) Es geht nicht darum, die Herren zu wechseln, sondern darum, sie nicht mehr zu haben

Gefunden auf der Seite von proletarios revolucionarios, die Übersetzung ist von uns.


(Ecuador) Es geht nicht darum, die Herren zu wechseln, sondern darum, sie nicht mehr zu haben

29 antipolitische Thesen in Zeiten des Wahlzirkus

1. Mit oder ohne Wahlen gibt es Lohnsklaverei und staatliche Tyrannei. Mit oder ohne Wahlen, gibt es den Klassenkampf. Die Politiker wechseln, die Ausbeutung und Unterdrückung bestehen weiter. Die Politiker wechseln, der Kampf zwischen Bourgeois und Proletariern besteht weiter. Uns Revolutionärinnen und Revolutionäre interessiert weder das Partielle, das Oberflächliche, das Vorübergehende, noch die falschen Debatten oder politischen Fallen der herrschenden Klasse und ihrer falschen Gegner. Wir sind daran interessiert, alles, was existiert, von Grund auf zu verändern. Wir sind nicht daran interessiert, die Herren zu wechseln, sondern keine Herren mehr zu haben. Wir sind daran interessiert, uns unser Leben anzueignen und gemeinsam darüber zu entscheiden, uns die materiellen Bedingungen anzueignen, die es möglich machen. Weiterlesen →

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(LA OVEJA NEGRA, ARGENTINIEN) 1. MAI GEGEN DIE ARBEIT

Gefunden auf der Seite der anarchistischen Publikation Oveja Negra, die Übersetzung ist von uns.


(LA OVEJA NEGRA, ARGENTINIEN) 1. MAI GEGEN DIE ARBEIT

Samstag, 29. April 2023

An einem neuen Jahrestag des 1. Mai beharren wir mit einer gnadenlosen Kritik an der Arbeit. Zweifellos handelt es sich um eine Provokation. Aber es ist eine berechtigte, notwendige und revolutionäre Provokation, die wir seit mindestens zwanzig Jahren an jedem Gedenktag dieses Gedenk- und Kampfdatums machen. Das erste Mal machten wir sie am Morgen des 1. Mai 2004 auf der Plaza de la Cooperación (Rosario, Argentinien) kund: Weiterlesen →

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Außerhalb und gegen die Gewerkschaften/Syndikate

Hier eine weiterer Text, dieses Mal aus Großbritannien, eine weitere Kritik an Gewerkschaften/Syndikate. Fernab von den spezifischen Kritiken, ein Abriss der großen Streikwelle der Bergarbeiterinnen und Bergarbeiter in den 1980ern, mit denen sich dieser Text auseinandersetzt, ist nämlich nicht eine allgemeine historische Kritik, finden sich eben diese Kernelemente einer allgemeinen historischen Kritik an Gewerkschaften/Syndikate, die nämlich keine Instrumente/Werkzeuge für das Proletariat ist, sondern Instrumente/Werkzeuge die seinen Aufstand gegen die Welt des Kapitals-Staates, kanalisieren, domestizieren und demokratisieren soll.


Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns.

Außerhalb und gegen die Gewerkschaften/Syndikate

Einleitung

Dieses Pamphlet ist eine Antwort auf das Pamphlet „Refracted Perspective“ (erhältlich bei: 121 Bookshop, 121 Railton Road, Brixton, London SE24). Wie du vielleicht schon vermutet hast, ist dies vor allem ein fadenscheiniger Vorwand, um eine allgemeine Kritik an den Gewerkschaften/Syndikate zu üben – etwas, das wir in Wildcat schon lange nicht mehr getan haben. Er konzentriert sich auf die Situation in Großbritannien in den letzten Jahren, insbesondere auf den Bergarbeiterstreik 1984/85. Das liegt nicht an einer nationalistischen Besessenheit von den Geschehnissen auf den Inseln, sondern daran, dass wir unsere Analyse so konkret wie möglich machen wollen – das heißt, wir schreiben über Dinge, die wir aus zuverlässigen Quellen kennen oder an denen wir tatsächlich beteiligt waren. Außerdem wollen wir die Argumente von Mr. Douglass so gründlich wie möglich widerlegen, weshalb wir es nicht vermeiden können, über bestimmte Dinge zu sprechen, die die NUM getan hat. Weiterlesen →

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(UK) Wildcat, Gegen die Demokratie

Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns.

(UK) Wildcat, Gegen die Demokratie

[Dies ist der Text eines Einführungsvortrags, der 1993 auf zwei Diskussionsveranstaltungen in London und Brighton gehalten wurde. Aufgrund der großen Nachfrage wurde er abgetippt und dem kommunistischen Publikum zur Verfügung gestellt…]

Das Ziel dieses kleinen Vortrags ist es, euch davon zu überzeugen, dass Revolutionäre die Demokratie in all ihren Formen ablehnen sollten. Weiterlesen →

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Die Russische Revolution – Eine kritische und libertäre Interpretation

Von uns übersetzt.


Die Russische Revolution – Eine kritische und libertäre Interpretation

Agustín Guillamón, 15. Februar 2017

FEBRUAR

Einleitung

Die russische Revolution war die Frucht einer breiten und tiefgreifenden Massenbewegung. Sie wurde nicht von einer Einzelperson oder einer Partei gemacht oder angeführt, sondern war ein populärer Sturm, der alles in seinem Weg mit sich riss und alle bestehenden Organisationen und Institutionen überwand. Es war eine Revolution, die von unten nach oben vorangetrieben wurde und Organe der Arbeitermacht und der direkten Demokratie wie die Sowjets oder Räte der Arbeiterdelegierten hervorbrachte.

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KAPITAL, DEMOKRATIE, DIKTATUR DES PROFITS

Irgendwo gefunden, die Übersetzung ist von uns.


KAPITAL, DEMOKRATIE, DIKTATUR DES PROFITS (Comunismo Nr.65, Seiten 13-20)

„Ist es besser, in einer Demokratie zu leben als in einer Diktatur?

„Es ist besser, in einer Demokratie zu leben als in einer Diktatur“. Das ist eine ziemlich gängige Aussage, auf die wir hier antworten wollen, weil sie Verwirrung und Mystifizierung gegen unsere Perspektive, die soziale Revolution, sät. „Demokratie oder Diktatur?“ ist die Frage par excellence, mit einer Falle und diese ist doppelt: ihr grober Aspekt ist die Frage nach der Präferenz, der „Wahl“. Aber schon dieselben Begriffe der Alternative sind betrügerisch: denn es ist der Staat, der diesen Gegensatz zwischen zwei Begriffen, die er selbst definiert, so formuliert, als wäre es die Realität. Mit anderen Worten: er zwingt uns eine ideologische Dichotomie auf, als wäre sie die endgültige soziale Frage, zu der jeder Stellung nehmen sollte. Zunächst muss diese ideologische Alternative, nach der es „demokratische Staaten“ und „diktatorische Staaten“ gibt, abgelehnt werden.

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