Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Arya Zahedi schaut sich die Probleme an, die mit der antiimperialistischen Ideologie während der iranischen Revolution verbunden waren, um die Kämpfe gegen das islamische Regime heute zu beleuchten. Eine weitere Kritik an der Ideolgie des Antiimperialismus, oder wie es der Autor selbst sagt: „Wenn der Antiimperialismus Mitte des letzten Jahrhunderts eine gewisse Realität und Gültigkeit als Schritt in Richtung Sozialismus hatte (und ich sage das nur hypothetisch), so erfüllt er heute vor allem eine ideologische Funktion. Diese Ideologie hat sich als reaktionär erwiesen. Die Erfahrung der iranischen Revolution ist das beste historische Beispiel dafür. In unserer heutigen Situation sehen wir das in der Unterstützung, die einige Fraktionen der Linken kleinbourgeoisen Diktatoren und autoritären Regimes allein aufgrund ihrer Haltung gegenüber dem imperialistischen Westen entgegenbringen. Am deutlichsten wird dies in der Unterstützung einiger Elemente nicht nur für die Islamische Republik oder Hugo Chávez, sondern auch für Muammar al-Gaddafi! Marx hat mal gesagt, dass sich die Geschichte „zuerst als Tragödie, dann als Farce“ wiederholt. Wenn die Erfahrung der iranischen Revolution eine Tragödie ist, was sie ja auch ist, dann ist die aktuelle Unterstützung für populistische Regime unter dem Banner des Antiimperialismus eine große Farce.“
Antiimperialismus und die iranische Revolution
Die Frage des Antiimperialismus wurde in der revolutionären Linken viel diskutiert – vor allem während des größten Teils des 20. Jahrhunderts. In jüngerer Zeit ist die Frage des Imperialismus wieder aufgetaucht – im Zusammenhang mit den Kriegen im Irak und in Afghanistan, aber vor allem in Bezug darauf, wie die Linke mit einem Volkskampf in einer Nation umgehen sollte, deren Staat sich als Bastion gegen den Imperialismus, genauer gesagt gegen die Vorherrschaft der USA, sieht.
Weiterlesen